Die ersten zwei Tage

Donnerstag, 5.7.2018
Eschborn – Gernsheim, 63km  

Endlich trauen wir uns loszufahren:

Weitgehend ereignislose Fahrt, das spannendste war der Frankfurter Flughafen, an dem wir entlanggefahren sind und viele Flieger haben starten und landen sehen.
Nette Pause in Groß-Gerau am Bronzestandbild der Dreschflegel-Leute.

Zwischendurch immmer wieder nette Aussichten:

In Gernsheim im Edeka in der Kundentoilette mit Trinkwasser versorgt und etwas fürs Abendessen und Frühstück gekauft. Danach in den Wald gefahren und dort an einem lauschigen Plätzchen unser erstes Nachtlager aufgeschlagen.

Tolles Zelt, superleicht aufzubauen und viel Stauraum:

Freitag, 6.7.2018
Gernsheim – Heidelberg, 64km – gesamt 127km
Die Nacht war gemütlich, lauschig und unerwarteterweise trocken. Der Regen blieb aus.
Früh um sieben Uhr aufgestanden (noch schläft es sich nicht so tief auf der Isomatte im Zelt). Zelt abgebaut und gefrühstückt. Kaffee, Tee und Milch schmecken auch und vor allem im Wald wunderbar. Dazu Brötchen und Müsli. Mehr brauchtˋs doch auch nicht.
Um 9 Uhr abgefahren. Erster Stopp Lorsch.

Wunderhübsche Altstadt. Mittendrin das weltberühmte Kloster. Wir decken uns auf dem Markt mit Brot ein und fahren weiter.
Zweiter Stopp Viernheim. Hier ist Mittagspause angesagt. Direkt am Hauptplatz an der Kirche ist eine Metzgerei. Dort decken wir uns mit Wurst ein und machen gemütlich Picknick vor der Kirche. Ansonsten ist Viernheim ein eher unscheinbarer Ort. Nach der Mittagspause fahren wir flott weiter.
Der dritte Stopp ist in Ladenburg. Das Wetter ist so strahlend schön, dass wir hier noch eine Ladung Sonnencreme auftragen müssen. Ladenburg ist ein wunderschöner Ort, der vor allem in den letzten Jahren aufwändig und originalgetreu restauriert wird. Dies ist überall zu sehen. Sehr hübsch.
Endlich landen wir am Neckar und sausen nach Heidelberg. Obwohl Peter nach einem Eis jammert, bleiben wir 700 m vor der Altstadt am Neckarstrand hängen, wo ein toller Spielplatz mit Wasserspielanlage ist. Wir pausieren dort für eine Stunde und Peter planscht vergnügt im Wasser. Das Eis ist vorübergehend vergessen. Wir Eltern vergnügen uns mit einer Fitness-Schorle (ehrlich alkoholfrei!):


Endlich in der Altstadt von Heidelberg bleiben wir an einer Eisdiele hängen, die wirklich sehr gutes Eis verkaufen (falls mal jemand dorthin kommt „Gelato Go“). Die anderen gefühlt 15 Eisdielen ignorieren wir dann. Leider beginnt es zu regnen und wir verbringen zähneknirschend ne halbe Stunde in der Volksbankfiliale von Heidelberg. Dann aber noch flott weitere sehenswerte Plätze und Gassen abgeklappert und über die alte Brücke wieder auf die andere Neckarseite.


Langsam wird es Spätnachmittag. Wir versorgen uns noch in Ziegelhausen mit Proviant für heute Abend und morgen früh, wechseln dann wieder die Neckarseite und steuern den Campingplatz in Schlierbach an.
Ja, richtig gelesen: Campingplatz! Wir müssen ja nicht jede Nacht in der Wildnis verbringen. Und eine Dusche alle zwei Tage ist ja auch mal was feines. Der Campingplatz ist klein und ganz einfach. Aber die sanitären Anlagen sauber. Wir schlagen unser Zelt direkt am Neckarufer auf und genießen die untergehende Sonne.

2 thoughts on “Die ersten zwei Tage

  1. Wow! Das ist ja super! Jetzt seid ihr unterwegs! Tolles Zelt und alles super gepackt!
    Ich wünsche euch drei Helden alles Glück der Erde und viel Freude zusammen!

  2. Direkt in der ersten Nacht Abenteuer – wild gecampt – ich bin beeindruckt und neidisch 🙂
    Ich freu mich darauf/darüber, euch „verfolgen“ zu können/dürfen. Schon jetzt danke für viele Fotos und Berichte. Alles Gute, viel Kraft, Ausdauer und vor ALLEM viel Spaß miteinander wünscht euch
    Armin

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